In welchen Händen liegt unsere Gesundheit?

In welchen Händen liegt unsere Gesundheit?

„In der europäischen Denktradition steckt ein Grundproblem, das uns alle betrifft und auch die naturwissenschaftlich geprägte Medizin bis heute schwer belastet: die meisten Menschen glauben an die Trennung von Körper und Psyche.“

... so die Worte der Pathologin Priv.-Doz. Dr. med. Katharina Schmid in ihrem Buch „Kopfsache gesund: Die Wissenschaft entdeckt die Heilkraft der Gedanken“.

Neben ihrem Buch bringt sie auch in Kurzvideos auf den Punkt, inwieweit unsere Gedanken auf unsere Psyche und unsere körperliche Gesundheit wirken, dass zielgerichtetes Denken keine Esoterik ist, sondern wir z.B. Schmerzen lindern können, unseren Umgang mit (unterdrückten) Gefühlen beeinflussen und vieles mehr. 
Und dass die neuere medizinische Forschung – wie die Neurowissenschaften, die Psychoneuroimmunologie, Epigenetik oder auch die Quantenphysik – zeigt, dass die Trennung von Psyche und Körper nicht länger haltbar ist.

Gesundheits-Denken 

Genau diese ist aber noch sehr in unserem derzeitigen Gesundheitssystem verbreitet!

… wenn es v.a. um Symptom-Bekämpfung geht und versucht wird Krankheit zu vermeiden
(Pathogenese im Gegensatz zur Salutogenese, wo der Fokus darauf liegt, Gesundheit zu erhalten bzw. attraktive Gesundheitsziele sowie Kohärenzgefühl zu erreichen – mehr dazu später)

… wenn Menschen die Verantwortung Ärzt*innen & Co überlassen und entweder ihr eigenes Gefühl zu Gesagtem oder Behandlungen nicht gleichwertig sehen (und meinen, „die/der wird schon wissen was sie/er tut“) oder eben auch manche Ärzt*innen allein zu wissen glauben, was für andere gut ist

… nicht auch all die anderen Berufe und sozialen Einrichtungen wahrgenommen werden, die sich um das WOHL-Ergehen von Menschen aller Altersstufen kümmern

… ein Teil dieser Tätigkeiten (Berufe wie soziales Agieren) im Rahmen der Pandemie sogar immer wieder verboten wurde, obwohl es um das körperliche und seelische Wohlbefinden der Menschen geht (wie z.B. verschiedenste Formen von Körperarbeit, die körperliche Schmerzen oder Beschwerden lindern bzw. ganzheitlich mit Unsicherheiten, Ängsten und Stress umgehen und die Selbstwirksamkeit fördern)

… wenn v.a. darauf aufmerksam gemacht wird, was wir alles nicht tun oder vermeiden sollten und so der Fokus auf Verlust und Mangel noch verstärkt wird … und dabei ignoriert wird, dass unser Gehirn „nicht“ nicht versteht (wenn wir z.B. „ja nicht krank werden wollen“), dass Ge- und Verbote Ein-eng-ung bedeuten sowie Widerstand auslösen – was sich körperlich in verschiedensten Formen von Anspannung ausdrückt

… statt sich darum zu kümmern, die Menschen zu STÄRKEN!

Gesundheit ist WOHL-Befinden - auf allen Ebenen

Viele Menschen sehen es leider als „normal“ an, allerlei Beschwerden oder gar chronische Schmerzen zu haben, meinen, dass „das halt so ist“. Viele kennen gar nicht (mehr) das Gefühl von wirklicher Entspannung und scheinen „Alltag“ wenig mit Freude zu verbinden. 
Dabei sind chronische Beschwerden wie Rückenschmerzen, Migräne, Regelbeschwerden, Depressionen oder einfach Stress weder normal bzw. müssen es nicht sein – zumindest nicht in diesem Ausmaß!

Basierend auf der Bestätigung der Psychoneuroimmunologie unseres an sich alten Wissens, dass Körper und Psyche sich gegenseitig beeinflussen und gemeinsam unser Immunsystem bilden, sollten die unterschiedlichen Beschwerden unserer Zeit von vielen Seiten betrachtet werden, die Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen ebenso noch mehr angestrebt werden wie die Selbstwirksamkeit.

In der Salutogenese geht es dann z.B. nicht darum, eine Diät zu machen, um etwa Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zu regulieren, sondern das – einfach motivierendere – Ziel ist etwa, wieder mehr Beweglichkeit zu erlangen oder sich wieder leichter zu fühlen.

Fragen wie „Was stärkt mich“ oder „was tut mir gut“ sind hilfreich, um sich wieder bewusst zu werden was uns Freude macht und entspannt, wie wir wieder bei uns selbst ankommen, was uns gesund fühlen lässt.

Achtsamkeit und Embodiment

Durch Achtsamkeit lernen wir wahrzunehmen was ist und zu differenzieren: Empfindungen und Gefühle aller Art (z.B. wo und wie spüre ich meinen Atem, wie ist mein Kontakt zum Boden, ist da Wut oder Trauer...), Gedanken bzw. Glaubenssätze und Haltungen (wie etwa, dass ich „stark sein sollte“ oder „alles alleine schaffen muss“). Ohne diese als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten hinterfragen wir durch das Wahrnehmen auch, ob uns diese meist automatischen Muster noch dienlich sind bzw. inwiefern sie z.B. Stress, Verspannungen oder Schmerzen erzeugen.

Durch Embodiment können wir diese Muster bzw. Haltungen dann auch beeinflussen:
Wie werde ich körperlich, wenn ich Angst habe oder wütend bin? Wie verkörpere ich einen bestimmten Glaubenssatz und kann lernen diesen loszulassen? Bzw. wie spürt es sich an, wenn ich bewusst eine entspannte und selbstbewusste Haltung einnehme und was verändert dies?

Gesundheit und das gute Leben 

Urteilsfreie Wahrnehmung von dem was ist und positive Ziele bestärken uns in unserer Gesundheit. Durch den Fokus auf Stärkendes, auf dem Gefühl von Kohärenz und Zugehörigkeit schöpfen wir Kraft und Klarheit, Gesundheit und Krankheiten nicht nur ganzheitlicher zu sehen, sondern auch mehr und neuen Handlungsspielraum zu gewinnen.

Denn sollte es nicht normal sein, vor allem Lebensfreude und Wohlbefinden zu empfinden? Bzw. wie Vivian Dittmar in ihrem neuen Buch beschreibt "Echten Wohlstand" zu erleben?

Sollte es nicht normal sein, von andauernden Überschreitungen von körperlichen und psychischen Grenzen sowie über jene der Natur wieder mehr auf Gleichgewicht zu achten?

Lasst uns das gute Leben immer wieder präsent machen und die Zukunft, die wir uns wünschen fühlen!
Denn: das Gehirn kennt keine Zeit, es geht immer nur um's JETZT!

 

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